3 Dinge wie Sie Ihre Mitarbeiter vor dem ausbrennen schützen

Als Unternehmer kommt Ihnen besondere Bedeutung zu, wenn es um das Thema mentale Gesundheit Ihrer Mitarbeiter geht.

Hohe Arbeitsbelastung, Termindruck und Dauerstress sind heute bei vielen Menschen eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb ist es wichtig, sorgsam mit den Ressourcen Ihrer Mitarbeiter umzugehen.

Stress wird als Krankheitsfaktor häufig unterschätzt. Er ist zwar nicht per se gefährlich, solange wir nach Stressphasen ausreichend Erholung bekommen, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Oftmals schließt sich aber heute eine Stressphase nahtlos der nächsten an. Dadurch hat unser Körper keine Chance, die damit verbundenen chemischen Reaktionen in unserem Körper wieder zurückzufahren und die ausgeschütteten Stresshormone abzubauen. Es fehlt die Ruhezeit um neue Energie zu tanken. Langfristig kann dieser Energieraubbau am eigenen Körper soweit führen, dass irgendwann gar nichts mehr geht. Erschöpfung und Burnout sind die Folge.

Wenn Ihnen die mentale Gesundheit Ihrer Mitarbeiter am Herzen liegt – und das sollte sie, schließlich sind Ihre Mitarbeiter Ihr wichtigstes Kapital und Basis für Ihren Erfolg als Unternehmer – dann sollten Sie sich die folgenden drei Punkte zu Herzen nehmen.

1. Fangen Sie bei sich selber an.

Jeder Mitarbeiter – inklusive Ihnen selbst – hat die Verantwortung zur Selbstführung, um sorgsam und bewusst mit sich und den eigenen Energiereserven umzugehen. Sie sind dabei Vorbild und Ihre Mitarbeiter registrieren sehr genau, wie Sie mit Ihren eigenen Ressourcen umgehen.

Setzen Sie sich selber ständig unter Druck? Sind Sie gehetzt und gestresst? Oder achten Sie darauf, nach stressigen Phasen bewusst immer wieder Ihre Batterien aufzuladen und einfach mal durchzuatmen? Ihre Mitarbeiter können sich Ihrem unachtsamen Umgang mit der eigenen Gesundheit häufig aufgrund der Abhängigkeit zu Ihnen als Chef nur schwer entziehen. Als Ergebnis zeigen sie nicht selten ähnliche Verhaltensweisen.

Unterschätzen Sie an dieser Stelle Ihre Vorbildfunktion also nicht. Außerdem lernen Sie so besser einzuschätzen, wie schwierig es trotz ernsthafter Bemühungen manchmal ist, sich dem Stress tatsächlich zu entziehen und eine bewusste Phase der Entspannung einzulegen. Mit diesem Wissen machen Sie sich selbst zu einem kompetenten und glaubwürdigen Ansprechpartner, wenn es darum geht gemeinsame Rahmenbedingungen zu diskutieren, die es jedem Mitarbeiter erlauben, seiner eigenen Verantwortung zur Selbstführung gerecht zu werden.

2. Leben Sie „begleitende Führung“

Schaffen Sie Rahmenbedingungen für Ihre Mitarbeiter, die deren Eigenverantwortung unterstützen und dazu animieren, den bewussten und sorgsamen Umgang mit Stress und Problemen zu lernen und zu leben. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass Stress sehr individuell wahrgenommen wird.

Was den einen Kollegen wiederholt extreme Stresssituationen durchleben lässt ist für eine andere Kollegin vielleicht überhaupt kein Grund für ein gesteigertes Stressempfinden. Dies hängt immer sehr stark davon ab, wie sehr sich jemand subjektiv die Bewältigung der Stress verursachenden Situation zutraut und welche Bewältigungsmechanismen dabei zur Verfügung stehen.

Wichtig ist deshalb, nicht nur auf die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu verweisen, sondern sie aktiv bei deren Entwicklung hilfreicher Kompetenzen zu unterstützen. Dazu gehört den Angestellten ihre Eigenverantwortung in Bezug auf den sorgsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen bewusst zu machen. Schließlich kann keiner besser einschätzen, was ein Mitarbeiter braucht, als dieser selbst.

Ebenso wichtig ist dann aber auch, dass die Mitarbeiter die Rahmenbedingungen von Ihnen zur Verfügung gestellt bekommen, um Achtsamkeit, Widerstandsfähigkeit und eine positive Haltung zu entwickeln. Nur so können Ihre Mitarbeiter ihrer Verantwortung nach gesunder Selbststeuerung auch wirklich gerecht werden.

3. Kommunizieren Sie klar und wertschätzend

Allein Ihren Angestellten Wertschätzung entgegenzubringen ist schon ein riesiger Beitrag zu deren mentaler Gesundheit. Klarheit in der Kommunikation hilft den Mitarbeitern zu wissen, woran sie sind. Und es erlaubt frühzeitig gemeinsam gegenzusteuern, wenn Dinge einmal nicht so laufen, wie sie sollten.

Gehen Sie als gutes Beispiel voran und übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Mitarbeiter, indem Sie Verantwortung für sich selbst übernehmen.

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